Während du schläfst
Ich höre deine Bewegungen im Nebel des Morgens. Dein Schlaf — ein langsamer Rhythmus neben meinem. Ich tue nichts, als zu bleiben. Ich gehe durch den Nebel, ohne zu fragen, wann er sich lichtet. Die Zeit vergeht ohne Maß: deine, meine, dieser kurze Augenblick, in dem du nahe bist. Im Schweigen nähern sich die Worte — doch sie finden keinen Raum. Der Mond kennt sie. Ich denke dich in einer Sprache, die ich nicht spreche. Jetzt will ich nicht reden. Ich höre dich. Während du schläfst. Und bewahre den schwebenden Moment vor dem Erwachen.


